Gruppen für Hinterbliebene nach dem Suizid eines nahestehenden Menschen

Trauer nach dem Suizid eines nahestehenden Menschen ist keine Trauer wie jede andere, sondern oft eine sehr erschwerte Trauer. Besonders Menschen, die Gleiches erfahren haben, können das nachempfinden. 

Auch wenn Familie, Freundinnen und Freunde viel Verständnis zeigen und Hilfe und Beistand leisten, fällt es mitunter leichter, sich mit Fremden auszutauschen, die Ähnliches erlebt haben. Oft sind sie in der Lage, die häufig widersprüchlichen Gefühle, die nach einem Suizid auftauchen können, nachzuvollziehen. Gerade wenn der Verlust schon lange zurückliegt und die Art des Todes immer noch „wirkt“, haben Hinterbliebene oft das Bedürfnis, Rücksicht auf ihr nahes Umfeld zu nehmen. In einer Gruppe ähnlich Betroffener hat Platz, was sonst vielleicht zu schwer und unaussprechlich scheint oder manchmal einfach untergeht, weil es inzwischen wieder einen Alltag gibt.
Für viele Betroffene ist eine Selbsthilfegruppe daher ein Ort, an dem sie sich gut aufgehoben und verstanden fühlen. Unsere Gruppe ist unabhängig von Religion und Weltanschauung und offen für Menschen, die nahe Angehörige, Verwandte oder Freunde durch einen Suizid  verloren haben.
Diskretion und Verschwiegenheit in der Gesprächsgruppe sind selbstverständlich.
Sie können die Gruppe regelmäßig, gelegentlich oder auch einmalig besuchen, sich an den Sitzungen aktiv beteiligen oder einfach nur zuhören und trotzdem Teil der Gruppe sein. Ich bin nicht allein!
Die Teilnahme ist kostenfrei, Einstieg jederzeit ohne Voranmeldung möglich.
 
Link zu den Terminen: